KI verändert gerade alles – und die meisten schauen noch zu

·2 Min. Lesezeit

von Vito Cudemo, Founder & IT Specialist

Was gerade passiert

Die neuesten KI-Modelle – etwa OpenAIs GPT-5.3 Codex oder Anthropics Claude Opus 4.6 (beide Anfang 2026) – sind keine besseren Chatbots mehr. Sie erledigen komplexe, mehrstündige Aufgaben selbständig: planen, umsetzen, testen, überarbeiten. In der Softwareentwicklung beschreibt man ein Ziel in Klartext, geht einen Kaffee trinken und kommt zu einem fertigen Ergebnis zurück.

Softwareentwicklung hat sich bereits fundamental verändert

Das ist keine Übertreibung. Die KI-Labs haben Programmieren priorisiert, weil die Modelle so ihre eigene Weiterentwicklung beschleunigen – ein Kreislauf, der exponentiell an Tempo gewinnt. Kaum ein Softwareentwickler wird in naher Zukunft noch klassisch Code schreiben. Stattdessen wird in natürlicher Sprache «programmiert» – auf Englisch, wie Andrej Karpathy es vor Jahren voraussagte: «The hottest new programming language is English.»

Das bedeutet nicht, dass Entwickler überflüssig werden. Aber ihre Rolle verschiebt sich fundamental: von der Umsetzung zur Steuerung, vom Tippen zum Denken. Wer das versteht, wird produktiver als je zuvor. Wer es ignoriert, fällt zurück.

Nicht nur Tech – überall

Die Auswirkungen bleiben nicht in der Softwarebranche. Wissensarbeit in Recht, Finanzen, Beratung, Marketing, Kundenservice und Medizin ist als Nächstes dran. KI übernimmt Recherche, Entwürfe, Modellierung und Entscheidungsvorbereitung auf einem Niveau, das Senior-Level erreicht oder übertrifft – und sie wird exponentiell besser.

Branchenführer wie Dario Amodei (Anthropic) prognostizieren KI, die bis 2027 in den meisten kognitiven Aufgaben leistungsfähiger ist als die Mehrheit der Menschen. Der Unterschied zu früheren Automatisierungswellen: Allgemeine KI verbessert sich in allem gleichzeitig. Es gibt kein «Umschulen auf den nächsten Beruf», wenn die KI auch dort schneller lernt.

Warum uns das als IT-Partner beschäftigt

Wir betreuen Schweizer KMU, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen. Viele haben weder die Zeit noch die Ressourcen, um jede technologische Welle zu verfolgen. Genau dafür sind wir da.

Aber bei KI reicht «wir kümmern uns darum» allein nicht. Wir sehen und analysieren diesen Trend für unsere Kunden laufend. Jedes Unternehmen, das wir betreuen, wird von uns aktiv informiert – mit konkreten Empfehlungen, die wir je nach Branche und Situation einfliessen lassen. Nicht als theoretisches Whitepaper, sondern als Teil der laufenden Zusammenarbeit.

Was wir konkret tun

Deshalb haben wir unser Angebot um eine eigene Enterprise-KI-Plattform erweitert – DSG-konform, gehostet in der Schweiz oder on-premise, ohne dass ein Byte Ihre Kontrolle verlässt. Keine generischen Chatbots, sondern massgeschneiderte KI-Agenten pro Abteilung: Marketing, HR, Support, Vertrieb.

Nicht weil KI ein Trend ist, dem man folgen muss. Sondern weil wir überzeugt sind, dass KMU, die jetzt eine kontrollierte, sichere KI-Strategie aufbauen, in zwei Jahren einen entscheidenden Vorsprung haben werden.

Wer abwartet, bis es «einfacher» wird, wartet zu lange.


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